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Augen auf beim Autoverkauf! So verkaufen Sie Ihre Firmenwagen sicher
Augen auf beim Autoverkauf! So verkaufen Sie Ihre Firmenwagen sicher
Time icon 8 February 2018, 12:02 pm

Egal, ob durch einen Unfall oder den Zahn der Zeit: Irgendwann kommt der Moment, an dem es vor allem aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten Sinn ergibt, einen Firmenwagen zu verkaufen. Doch ganz so einfach wie ein Privatverkauf gestaltet sich die Abschreibung nicht. Das sollten Fuhrparkleiter dabei beachten:

 

1. Ein Wertgutachten sorgt für Sicherheit

Wenn der Verkaufspreis über dem Buchwert liegt, muss das Unternehmen diese Differenzsumme als Gewinn verbuchen. Bringt er allerdings weniger ein, ist es sehr wichtig, dass die Differenz angemessen ist und eventuell auch von einem Gutachter bestätigt wird. So soll vermieden werden, dass Unternehmer Vermögen kostengünstig aus der Firma entnehmen können. Der Gutachter kann außerdem den realen und aktuellen Wert des Gebrauchtwagens feststellen, was einen Verkauf deutlich erleichtert. 

 

2. Jeder ungenutzte Tag kostet Geld

Auch ein ungenutztes Fahrzeug kostet Geld. Daher ist es essentiell, den Verkaufsprozess zu beschleunigen, sobald das Fahrzeug abgestellt wurde. Denn der Wertverlust eines Gebrauchtwagens steigt mit jedem weiteren Tag, an dem er auf dem Hof steht und nicht bewegt wird. Zudem kann die belegte Fläche in dieser Zeit nicht anderweitig genutzt werden, was gerade bei kleineren Unternehmen ein Problem darstellen kann.

 

3. Privatverkauf nicht rechtens

Viele Gewerbetreibende bieten ihre gebrauchten Firmenwagen privat zum Verkauf an. Hierbei kann der Unternehmer selbst oder eine außenstehende Privatperson sozusagen als Zwischenhändler fungieren, der den gebrauchten Wagen dann an einen weiteren Käufer verkauft. Dadurch wähnt sich das Unternehmen aus der Haftung. Doch mittlerweile gibt es diesbezüglich einige Gerichtsurteile, die bestimmen, dass ein Firmenwagen nicht mehr über diesen Umweg verkauft werden darf. Zwar muss dieser Prozess nicht unbedingt ans Licht kommen, doch sollte ein privater Käufer irgendwann einmal klagen und eventuell sogar vor Gericht ziehen, kann ein Unternehmen Probleme bekommen. Gleiches gilt bei Fehlern in der Buchhaltung beim Fahrzeugverkauf.

Abschließend lässt sich festhalten, dass ein Firmenwagen ohne Gewährleistungspflicht lediglich an andere Unternehmer und nicht an Privatpersonen verkauft werden darf. Allerdings müssen diese mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass sie mit dem Ausschluss der sogenannten gesetzlichen Sachmängelhaftung einverstanden sind. Wenn das Auto privat verkauft wird, bleibt der Unternehmer zwei Jahre lang für eventuelle Sachmängel haftbar.

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